Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
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„Wir müssen die Arbeitsbedingungen so familienfreundlich gestalten, dass berufstätige Eltern ihren Erziehungsauftrag wahrnehmen können.”
Niels Lund Chrestensen,
Geschäftsführer,
N.L. Chrestensen Erfurter Samen- und Pflanzenzucht GmbH
Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
Programm aktuell05.03.2010
Die Zahl der Väter, die das Elterngeld nutzen und eine zeitlang im Beruf kürzer treten, steigt nach wie vor an. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Nutzung des Elterngeldes im abgeschlossenen Jahr 2009. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für junge Eltern weiter zu verbessern, plant Bundesfamilienministerin Kristina Schröder die Ausdehnung der Partnermonate und die Einführung eines Teilelterngeldes.
Im Jahresdurchschnitt ist der Anteil der Väter, die das Elterngeld bezogen, auf insgesamt 18,6 Prozent gestiegen – 2008 waren es erst 15,6 Prozent. Zum Vergleich: Das 2007 durch das Elterngeld abgelöste Erziehungsgeld bezogen nur 3,5 Prozent der Väter. „Das Elterngeld ist aus der Familienplanung vieler junger Väter und Mütter nicht mehr wegzudenken“, sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder. „Trotzdem dürfen wir hier nicht stehenbleiben: Deswegen will ich die Partnermonate von zwei auf vier ausdehnen und ein Teilelterngeld einführen, das man mit Teilzeitarbeit kombinieren kann und das doppelt so lange ausgezahlt wird. Dann können Eltern entscheiden, wie sie sich die Betreuung der Kinder und die Arbeit am besten flexibel aufteilen", so die Bundesfamilienministerin.
In vielen Bundesländern ist die Väterquote im vierten Quartal 2009 über 20 Prozent gestiegen. Die meisten Elterngeld-Väter gibt es in Bayern (22,6 Prozent) und Sachsen (22,5 Prozent).
Die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finden Sie hier: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=134086.html